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Viele Menschen rauchen, obwohl sie es eigentlich gar nicht möchten. Es fällt den meisten Rauchern allerdings sehr schwer einfach aufzuhören, besonders bei langjährigem Konsum. Ursachen hierfür sind die körperliche und die psychische Abhängigkeit, die beide bewältigt sein wollen, um mit dem Rauchen aufhören zu können. Inzwischen geht man davon aus, dass die Form der Abhängigkeit bei jedem anders geprägt ist. Daher gibt es kein Allheilmittel für Nikotinabhängige. Die geeignete Methode muss jeder für sich herausfinden. Man kann sich im Zweifelsfall Hilfe beim Arzt holen, um heraus zu finden, welche Art der Raucherentwöhnung in Frage kommt. Hier bieten Nikotinersatzstoffe eine wertvolle Hilfe in den ersten Wochen und Monaten ohne Zigaretten. Mit solchen Präparaten ist die Chance auf Erfolg weitaus größer. Des Weiteren kann auch eine Verhaltenstherapie sinnvoll sein, um mit dem Rauchen aufzuhören. Schafft man es, dann wird es einem nicht nur seelisch besser gehen. Auch der Körper wird es danken. Zunächst mal hat man das Risiko an COPD zu erkranken stark eingedämmt. Unter den mehr als 4000 isolierten Stoffen der Zigarette, welche meist gesundheitsschädlich sind, sind allein 43 krebserregend. Nikotin, der eigentliche Suchtstoff in der Zigarette, besitzt eine euphorisierende Wirkung. Somit ist er mit dem Wirkstoff in Opioide oder Kokain vergleichbar. Grundsätzlich ist es in jedem Alter und zu jeder Zeit sinnvoll mit dem Rauchen aufzuhören. Schätzungen zu Folge rauchen weltweit 1,1 Milliarden Menschen. Etwa ein Drittel der Erwachsenen raucht regelmäßig. Auch immer mehr Kinder rauchen bereits immer früher, etwa 4 % der 10-Jährigen in Deutschland. Insgesamt rauchen mehr Männer als Frauen, wobei die Zahl der Frauen steigt. Das Rauchen aufhören lohnt sich in jedem Fall, da es frei macht ohne Sucht zu leben. Man braucht nicht mehr nach Raucherecken Ausschau zu halten, und auch das Rauchverbot kann einem keinen Stress mehr bereiten. Man kann auch das Essen und Gerüche wieder mehr geniessen, da sich der Geschmacks- und Geruchssinn wieder voll ausprägt. Man empfindet keine Atemnot bei Bewegung und verbessert seinen Gesundheitszustand langfristig. Der Weg zum rauchfreien Leben kann durch die Entzugserscheinungen aber schwierig sein. Er kann reizbar, ängstlich, unkonzentriert und hungrig machen. Außerdem können eine verlängerte Reaktionszeit, Unruhe, Schläfrigkeit, Impotenz, Verwirrung, Gewichtszunahme und eine depressive Verstimmung die Folge sein. Hier finden Betroffenen zum Beispiel Hilfe in der Apotheke in Form von Präparaten, die den Nikotinentzug erleichtern. Dies könnten Pflaster sein, die kontinuierlich die gleiche Menge Nikotin an den Körper abgeben. Dies stoppt das akute Verlangen nach Nikotinnachschub. Wie gut die Pflaster wirken, hängt vom früheren Zigarettengenuss ab. Man sollte die Dosis nach spätestens vier Wochen reduzieren. Die Raucherentwöhnung mit Pflastern dauert etwa 12 Wochen. Bei Kaugummis hingegen erhöht sich kurzfristig die Nikotinzufuhr, was mit dem Genuss einer Zigarette vergleichbar ist. Falls man Verlangen nach einer Zigarette verspürt, kaut man also einen Kaugummi. Hier sollte man die Dosis nach 4 - 6 Wochen reduzieren. Jeder Raucher sollte individuell entscheiden welche Methode für ihn die Beste ist. Es gibt aber auch rezeptpflichtige Medikamente zur Raucherentwöhnung. Zyban, eigentlich ein Medikament gegen Depressionen, hilft auch beim Rauchen aufhören. Man stellte bei Studien fest, dass die Patienten weniger Verlangen nach dem Zigarettenkonsum hatten als zuvor. Nikotinhaltige Medikamente sind bei weitem nicht so schädlich wie das Rauchen von Tabakwaren. Sie bieten eine gute Möglichkeit für die Raucherentwöhnung ohne dass sich die Betroffenen mit Entzugserscheinungen quälen müssen. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hat Nikotin selbst nicht. So können Präparate zur Raucherentwöhnung ohne Bedenken in Zusammenhang mit anderen Medikamenten verwendet werden. Hingegen verändert der Zigarettengenuss die Wirkung verschiedener Medikamente. Somit wird es sich auch hier bemerkbar machen, wenn man nicht mehr raucht. Medikamente können dann stärker oder schwächer wirken. Ein noch relativ neues Medikament zum Rauchen aufhören ist Champix. |
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| Champix | Zyban |
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